Mai 2008

01.05.2008 Dortmund: Kl. Auseinandersetzung
Gestern Abend kam es gegen 23:00 Uhr in der Nähe der Brückstrasse/ auf höhe das Walls zu einer Auseinandersetzung zwischen MigrantInnen und Nazi-Hools.
Als ca. 10 Nazi-Hools zwischen 17-23 Jahren eine Gruppe von 5 MigrantInnen auf der Brückstr. anpöbelten ging es zwischen den beiden Gruppen sofort in eine Körperlichauseinandersetzung über. Als AntifaschistenInnen darüber informiert wurden, welche sich in der Nähe befanden, gingen diese sofort los um den MigrantInnen zu Helfen, als die Nazi-Hools sahen das sie jetzt einer gleich großen Gruppe gegenüberstehen zogen sie sich langsam zurück Richtung HBF. Beim Weggehen riefen sie noch Parolen wie "Scheiß Ausländer" ,"Anti-Antifa" und "Scheiss Hirsch-Q" außerdem versuchten sie sich im Flaschen Weitwurf, welcher aber mit Mangelhaft abgeschlossen wurde.
Die Gruppe von Nazi-Hools bewegte sich seit ca.21 Uhr im Brückstrassen Viertel, kurzeitig standen sie wohl auch vor der Kneipe „Hirsch-Q“. (...) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215155.shtml, http://antifaunion.blogsport.de


01.05.2008 - Plauen (Stadt Plauen)
In den Mittagstunden wurde im Plauener Stadtteil Neundorf ein ca. 2 x 2 m großes Transparent mit einem Hakenkreuz gesichtet. Zudem wurde lautstark Nazimusik abgespielt. Die Polizei wurde informiert und Anzeige erstattet.
Quelle: artv, http://www.amal-sachsen.de

01.05.2008 - Wurzen (Muldentalkreis)
Der Asia-Döner-Imbiss-Stand auf dem Parkplatz des Kaufland-Marktes ist gegen 3.45 Uhr des 1. Mai regelrecht explodiert und wurde vollständig zerstört. Die Überreste des Wagens waren im Umkreis von ca. 40 m verstreut. Er ist offenbar vorsätzlich angezündet worden, wie die Polizei mitteilte. Zwar seien die Untersuchungen der Brandursachen-Ermittler noch nicht abgeschlossen, doch es mehrten sich die Hinweise, dass „da nachgeholfen wurde“. Sollte sich die Tat als eine politisch motivierte entpuppen, würde der Vorgang an den Staatsschutz übergeben. Bei „klassischer“ Brandstiftung ermittelten die Wurzener Beamten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht beziffert. Die Polizei bittet die Colditzer Bürger und ihre Gäste, die sich am 1. Mai gegen 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr, auf dem Markt aufgehalten haben und das Handeln der Personengruppe mit dem Megaphon und/oder später die Fahrt der zwei Fahrzeuge über den Markt wahrgenommen haben, sich als Zeugen zu diesem Sachverhalt zu melden. Wenden Sie sich bitte an die Polizeidirektion Westsachsen unter der Telefonnummer: 0341 255-2224.
Quelle: LVZ/ MKZ/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


01.05.2008 - Freital (Weisseritzkreis)
Bei einer Veranstaltung der Linken auf dem Freitaler Neumarkt taucht eine Gruppe von etwa ein Dutzend Rechten auf und entrollt Transparente.
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de


01.05.2008 - Colditz (Muldentalkreis)
In der Muldestadt hat die Polizei einer Gruppe von 20 Personen einen Platzverweis für die Innenstadt erteilt. Wie ein Sprecher der Polizei erklärte, sei die Gruppe mit zwei Pkw durch das Zentrum von Colditz gefahren, wobei „eine Person mit einem Megaphon aus dem Auto heraus rechtsradikale Parolen rief.“ Die Parolen sollen antisemitischen Inhalts gewesen sein. Ein Teil der Gruppe - acht Personen - sei wenig später auch aufgrund von Bürgerhinweisen von Polizeibeamten gestellt worden. Jetzt werde wegen Volksverhetzung ermittelt. Der 23-jährige tatverdächtige Megafonbenutzer sei zur Identitätsfeststellung vorläufig festgenommen worden.
Quelle: LVZ/ Muldentalkreis/ redok/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


1.05.2008 Potsdam
Am »Herrentag« randalierte eine etwa 40-köpfigen Gruppe, die einheitlich bekleidet war, vor einem Dönerimbiss in der Innenstadt. Als ein Angestellter dies unterbinden wollte, wurde er rassistisch beschimpft, geschlagen und getreten. Weitere Mitarbeiter wurden mit Bierkrügen und Stühlen angegriffen, wobei fünf Personen verletzt wurden. Umstehende sollen die Schläger mit Rufen wie »Türken raus!« angeheizt haben. Zuvor hatte die Gruppe in Babelsberg Schilder migrantischer Geschäfte beschädigt und einen vermeintlichen Italiener angepöbelt. (Quelle: OPP, http://opferperspektive.org)


1.05.2008 Pirschheide
Auf einer Tankstelle wurden Jugendliche von Rechten als »Scheiß Punker« beschimpft und verfolgt. Etwas später griffen etwa 40 Personen die Jugendlichen an, wobei sie rechtsextreme Parolen riefen. Die Jugendlichen versuchten, auf das Gelände einer Bootsanlegestelle zu fliehen, sechs von ihnen wurden jedoch geschlagen und verletzt. Die Täter flüchteten vor der eintreffenden Polizei, die einige der Angreifer festnehmen konnte. (Quelle: OPP, http://opferperspektive.org))


1.05.2008 Dortmund: Naziübergriff
Ein paar Leichtverletzte nach einer Auseinandersetzung mit ca. 200 Neo - Nazis. Eine Gruppe Antifa´s ( ca. 40 Leute ) kam heute gegen halb drei am Dortmunder Hbf an.
Aufgrund anwesender Polizeifahreuge, insgesammt 5 Stück - d.h. mit NUR 10 Polizisten, war davon auszugehen, das sich am Bahnhof Nazis rumtrieben.
Nachdem sich die Gruppe der Antifa´s in Richtung Bahnhof bewegte, wurde klar, das das nicht nur ein paar waren, sondern weit mehr als 200.
Die Nazis gingen zuerst geschlossen in Richtung "Hirsch-Q".
Leider wurde dann aber die bereits zurückweichende Gruppe Antifa´s ausgemacht.
Der gesamte Nazimob bewegte sich rennend auf die Gruppe zu. (...) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215338.shtml


1.05.2008 Bad Kleinen: Naziüberfall nach der Demo in HH
Als sich um 18.30 Uhr circa 30 bis 40 Antifas von der Demo aus Hamburg mit dem RE in Richtung Rostock auf den Weg machten, kam es im Bahnhof Bad Kleinen zu einem massiven und gewalttätigen Überfall durch circa 60 bis 70 autonome Nationalisten.
Als der Zug im Bahnhof einrollte, sah man sofort vereinzelte Gruppen von Faschisten, bis schnell klar wurde, dass es sich hierbei um eine geplante Verteilung über den gesamten Bahnsteig handelte. Wir Antifas saßen in kleineren Grüppchen im Zug verteilt. Kaum kam der Zug zum Stehen drangen die Faschisten in die Abteile ein und schlugen sofort und ohne Rücksicht mit erschreckender Brutalität auf die darinsitzenden Antifaschisten ein, auch wurden Flaschen gezielt auf die Personen gewurfen. Besonders, wenn nicht sogar ausschließlich betroffen war der 1. Waggon, in dem sich ca. 20 Antifas (bis dahin gutgelaunt) aufhielten. In sekundenschnelle drangen die Faschos durch beide Türen ein und schlugen von beiden Seiten auf eine eingekesselte Gruppe ein. Einzelne Antifaschisten versuchten aus dem Zug in Richtung Kleingärten zu fliehen. Der restliche Teil flüchtete sich in die obere Etage des 1. Abteils, wurde aber auch dorthin von den Faschisten verfolgt und aus nächster Nähe mit Flaschen und Fäusten massiv attackiert. Auch Antifaschisten aus anderen Abteilen wurden geschlagen und am Verlassen des Abteils gehindert. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215341.shtml?c=on#comments2


1.05.2008 Bremen: Nazis randalieren am HBF
Ca. 200 Nazis randalieren am Abend des 1.Mai im Bremer HBF! Am Abend des 1. Mai musste ich im Bremer Hbf beobachten wie ca. 200 Nazis, gemixt aus einem Großteil AN´s, Skinheads und Rockertypen aus Dortmund und dem angrenzenden ruhrgebiet pöbelnd aus ihrem Zug aus Richtung Hamburg in die Wartehalle des Bremer Hbf einmarschierten! Aufgefallen sind sie durch ihre ausgesprochen hohe Gewaltbereitschaft! Kaum in der Wartehalle angekommen begannen sie direkt an dort, und auf dem Bahnhofsvorplatz stehende Punks und links aussehende Personen zu jagen. Im Hbf dann schlugen sie sogar drei auf den Zug wartende Punks grundlos brutal zusammen. Die völlig überforderte Polizei griff nicht ein!
Als sie sich dann doch irgendwann dazu beschlossen rechte Gewalttäter aus deren Gruppen rauszuholen begannen Bürgerkriegsähnliche Zustände mitten im Bremer Hbf! Während die Polizei einen Fascho packte und Handschellen anlag drehten die 200 Faschos durch und gingen auf die Polizeikräfte los! Bewarfen sie mit Steinen, Flaschen, Böllern und sonst noch allem was fliegen konnte! Die Polizei ließ den "Kameraden" dann wieder laufen um die durchaus sehr angespannte Situation beruhigen zu können. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215405.shtml


1.05.2008 Gadebusch
Am gestrigen 1.Mai kam es in der Nähe der Araltankstelle Gadebusch zu massiven Übergriffen von Rechtsradikalen gegenüber gadebuscher Jugendlichen.Gestern abend wurden acht männliche und weibliche Jugendliche auf dem Weg zur Tankstelle von ca. 20 Rechtsextremen angegriffen. Diese Neonazis fuhren in den Morgenstunden auf einem Anhänger, welcher von einem Traktor gezogen wurde, durch Gadebusch in Mecklenburg. Auf dem Anhänger, der von einem Tarnnetz überspannt wurde, war am Heck ein Galgen angebracht. An diesem war eine dunkelhäutige Gummipuppe erhängt! Dieses Gespann mit dem eindeutig rassistisch und menschenverachtendem Symbol MUSS dem einen oder anderen aufgefallen sein! Vom Anhänger dröhnte Rechtsradikale Rockmusik.
Bei dem Angriff wurden u.a. zwei Mädchen mit Elektroschockgeräten attackiert. Zudem gingen die Neonazis mit Flaschen auf ihre Opfer los. Nachdem sich die Jugendlichen sich zurückziehen wollten, griffen ca. 6 Nazis eine Person an. Sie schlugen den Mann brutal zu Boden, bis er mit dem Gesicht auf der Straße lag und traten ihn dann bis zur Bewußtlosigkeit. Er wurde kurz darauf ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach Eintreffen der Polizei zogen sich die Angreifer/innen zurück. Die Polizei nahm eines der OPFER in Gewahrsam und stellte von den anderen die Personalien fest. Bei einem kurz darauf erneuten Angriff der Neonazis wurde ein weiterer Jugendlicher,welcher von diesen attakiert wurde, von der Polizei mitgenommen.Die Neonazis ließ sie absurderweise unbehelligt laufen! Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215581.shtml, http://www.svz.de/home/top-thema/article//demo-nach-schlaegerei-am1-mai.html#CommentStart


1.05.2008 Hamburg: Gezielte Gewalt - Rechtsradikale attackieren Journalisten
Hetzjagd auf Reporter - ein Kameramann wird zu Boden gerissen, ein Journalist mit Steinen attackiert. Deutlich aggressiver als bislang haben Neonazis am 1. Mai in Hamburg Journalisten bedroht. Angeheizt von den "Autonomen Nationalisten" formierten sich die sogenannten "Freien Kräfte" zu Schlägertrupps, die gezielt auf Reporter losgingen. Journalisten - in den Augen der Neonazis "Teil des Schweinesystems". Steckt dahinter eine Strategie der Führungskräfte? Zapp über die neue gezielte Gewalt gegen die Presse.Anmoderation:
Ob Kundgebung oder Krawall - der 1. Mai ist in Deutschland traditionell eine linke Veranstaltung. Besser gesagt: Er war eine linke Veranstaltung. In Hamburg kam die Gewalt diesmal nämlich auch von rechts. Neonazis drückten der Demo ihren Stempel auf und provozierten nicht nur Polizisten, sondern bedrohten auch Journalisten. "Judenpresse", "Teil eines Scheißsystems" - so die üblen Beschimpfungen. Doch es blieb nicht nur bei Verbalattacken. Gita Datta und Stefanie Zietz über eine neue Dimension rechter Gewalt gegen Journalisten.
Text:
Hamburg: Aufmarsch der Neonazis zum 1. Mai. Journalisten sind vor Ort. Ein gefährlicher Job - sie schützen sich mit Helmen. Peter Jülich, freier Fotograf: "Es war in vielen Situationen so, dass aus der Demonstration raus anwesende Journalisten, Kameraleute bepöbelt wurden, bespuckt wurden, dass geschlagen wurde, dass getreten wurde, dass in Kameras reingegriffen wurde und dass Leute auch ganz mit Worten bedroht wurden. So von wegen, wenn wir dich kriegen, dann machen wir dich kalt oder wir schlagen dich tot oder so was. Das hab ich einige Male selber gehört." Quelle: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4753018_REF2488,00.html


Anfang Mai 2008 - Schwarzenberg (Landkreis Aue-Schwarzenberg)
Im der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen verursachten Unbekannte an der Brückenbergschule erheblichen Sachschaden. So beschädigten sie das Haupteingangstor und einen Briefkasten. Mehrere Fensterjalousien wurden mit einem Faserstift beschmiert ,unter anderem mit einem Hakenkreuz. Der Schaden wird mit ca. 1.000 Euro beziffert.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


2.05.2008 Stolberg
Nach drei ausländerfeindlichen Aufmärschen in Stolberg wegen des Todesopfers einer Bluttat [1] scheint in Stolberg zwar vorerst Ruhe einzukehren – jedoch hat die NPD Eigenangaben zufolge nun jährliche Trauermärsche angemeldet. Der Anmelder des Aufmarsches ist nach Parteiangaben indes nicht der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Aachen und Stolberger Ratsmann, Willibert Kunkel, sondern der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Düren, Ingo Haller. Dieser will kürzlich „die Nachfolgeveranstaltungen für die nächsten Jahre angemeldet“ haben. Quelle: http://klarmann.blogsport.de/


2.05.2008 Jüterbog
Mehrere Personen sangen laut der Information eines Zeugen am Abend des 1. Mai in einer Jüterboger Gaststätte Texte mit „rechtem" Gedankengut sangen. Polizeibeamte stellten sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 25 Jahren, die wegen ähnlicher Delikte bereits polizeiliche bekannt sind, fest und nahmen die alkoholisierten Männer (höchster Wert beim Atemalkoholtest: 2,61 Promille) vorläufig fest. (Polizeibericht, http://aatf.antifa.net)


02.05.2008 - Zwickau (Stadt Zwickau)
Ein 45-jähriger Mann wurde am Freitag gegen 13:00 Uhr am Georgenplatz unweit der "Citybank" durch drei junge Männer angepöbelt, geschlagen und getreten. Der deutsche Geschädigte wurde wegen seiner schwarzen Haare als Türke bezeichnet und beschimpft. Nach einem Schlag auf den Hinterkopf ging er zu Boden, wo die Unbekannten weiter auf ihn eintraten. Die Täter werden vom Geschädigten als "Glatzen" beschrieben. Sie sind 20-25 Jahre alt, etwa 170 cm groß, kräftige, muskulöse Gestalt. Alle trugen schwarze Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln. Zwei hatten schwarze "Bomberjacken" an. Einer der Täter fiel durch dünn rasierte Kotletten auf, die bis zum Mundwinkel reichen. Ein anderer war tätowiert mit wellenförmigen, blauen Linien, von der Halsseite zum Oberkörper hin. Die Täter entfernten sich in Richtung Trabantdenkmal, wo sie auf andere Jugendliche trafen, zwei Jungs mit auffallend blonden, kurzen Haar und drei Mädchen mit kurzen rotbunten Haaren, auf Kopfmitte hoch gestylt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0375/ 4284480 zu melden.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


02.05.2008 - Schwarzenberg (Landkreis Aue-Schwarzenberg)
In der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen verursachten Unbekannte an der Brückenbergschule erheblichen Sachschaden. So beschädigten sie das Haupteingangstor und einen Briefkasten. Mehrere Fensterjalousien wurden mit einem Faserstift beschmiert unter anderem mit einem Hakenkreuz. Der Schaden wird mit ca. 1.000 Euro beziffert.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


02.05.2008 - Sebnitz (Sächsische Schweiz)
In der Nacht zum 2. Mai wird eine Scheibe des Bürgerbüros der Bundestagsabgeordneten der Linken, Monika Knoche, eingeschlagen.
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de


2.05.2008 Berlin Friedrichshain
Gegen 15 Uhr verfolgt der Neonazi Alexander Basil und ein weiterer Nazi zwei alternative Jugendliche am Ostkreuz und bedroht sie. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm


03.05.2008 Apolda/Thür.: Nazi-Gewalt am "Vatertag"
Auch 2008 gab es in Apolda am so genannten "Vatertag" mehrere Ausbrüche rechtsextremer Gewalt. Gegen Abend griffen sieben Männer einen Migranten an.
In Oberroßla spielte sich ein weiterer Zwischenfall ab. Am frühen Abend attackierten dort 20 Rechtsextreme feiernde Anwohner.
Die Übergriffe reihen sich in die Kontinuität der letzten Jahre ein. In Apolda und dem gesamten Land kommt es immer wieder zu Angriffen von Neonazis am "Vatertag". Alle Jahre wieder: Rechtsextreme Gewalt am „Vatertag“
Allzuoft schlägt der dumpfe Rausch des Bieres in physische Gewalt um. Vor allem am so genannten „Vatertag“ kommt es immer wieder zu regelrechten Gewaltexzessen. Weit verbreitete Resentiments treten offen zu Tage, die Betroffenen sind meistens Angehörige von Minderheiten: MigrantInnen oder alternative Jugendliche. Im Jahre 2006 überfiel eine Gruppe bekannter Rechtsextremisten drei Migranten mit schwarzer Hautfarbe in Weimar. Vor Gericht verantworten mussten sich für jene Tat kürzlich die vorbestraften Apoldaer Nazis Thomas Wölfel und Maik Lieschke. [1] Verurteilt wurden beide zu Freiheitsstrafen. Auch im Jahre 2007 berichtete ein Indymediabeitrag – wie in den Jahren zuvor - von einer Welle der Gewalt gegen linke Einrichtungen und MigrantInnen am „Vatertag“. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215815.shtml,
http://agap.antifa.net


03.05.2008 Berlin Friedrichshain
Eine Gruppe Linker wird gegen 3 Uhr in der Gärtnerstraße zwischen Grünberger und Boxhagnerstr. von 6 Neonazis angegriffen und mit CS-Gas verletzt. Di Neonazis sind Richtung Frankfurter Allee weiter gegeangen. Passanten rufen die Polizei. Als diese kommt, trifft sie niemanden mehr an. Indymedia
Ebenfalls in der Nacht zu Samstag wurde eine weitere Gruppe Linker am Boxhagner Platz s einer Gruppe unbekannter angegriffen und mit CS-Gas verletzt. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm


04.05.2008 Berlin Friedrichshain
In der Nacht zu Monntag wurde der Laden des Jugendbildungsträgers Naturfreunde Jugend in der Gryphiusstr. attackiert. Wie schon zwei Monate vorher wurde die Scheibe zerstört. Außerdem wurde die Frontscheibe des NFJ-Autos eingeschlagen. Noch am Morgen kam ein Bekennerschreiben mit folgendem Inhalt per email: "Der Anschlag auf Euer Büro und das Fahrzeug ist eine Antwort auf Euer antideutsches Nestbeschmutzertum. Rotfront Verrecke !!!" Quelle: Indymedia, http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm


04.05.2008 - Lommatzsch (Landkreis Meißen)
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag mit Pflastersteinen die Schaufensterscheibe eines Dönerimbiss eingeschlagen. Tatort war der Lommatzscher Markt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


06.05.2008 Vlotho
Das Bundesinnenministerium verbietet zwei rechtsextreme Vereine, darunter auch das "Collegium Humanum" aus dem ostwestfälischen Vlotho. In diesem Zusammenhang finden auch in Nordhessen Hausdurchsuchungen statt. Nach Angaben der örtlichen Tageszeitung findet eine Durchsuchung auch beim Verein "Bauernhilfe" in Söhrewald (Landkreis Kassel, Teilorganisation des "Collegium Humanum") statt. Bei dieser und einer weiteren Durchsuchungsaktion im Schwalm-Eder-Kreis werden Computer, Kontounterlagen, DVDs und Schriftverkehr sichergestellt. Quelle: http://www.antimanifest.de/anps.htm, HNA online vom 07.05.2008


06.05.2008 - Neustadt i. Sa. (Sächsische Schweiz)
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum 06.05. auf dem Garagenhof Bruno-Dietze-Ring Nord und an einer Grundstücksmauer entlang der Götzingerstraße mehrere Graffiti angebracht. Sie bestehen aus roter Signalfarbe und zeigen neben mehreren Buchstabenkürzeln an einer frisch renovierten Garagenwand ein rund ein Meter mal ein Meter großes Hakenkreuz. Die Hakenkreuze an der Götzingerstraße sind etwa 40cm x 40cm groß. Auf die gleiche Weise wurden die dortigen Straßenschachtdeckel verunziert. Auch von der nach Sebnitz führenden Eisenbahnstrecke aus waren die Schmierereien im Garagenhof erkennbar. Die Beseitigungskosten werden voraussichtlich bei mindestens 500 Euro liegen.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


07.05.2008 - Groitzsch (Leipziger Land)
Durch mehrere Bürgerhinweise wurde gegen 22:35 Uhr bekannt, dass Unbekannte an einem Asia-Imbiss randalierten und mit zwei Rundhölzer gegen den Container geschlagen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die eingesetzten Beamten bemerkten mehrere Blutspuren, die den Verdacht nahe legten, dass sich einer der Täter verletzt haben müsste. Nach intensiven Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige (20/17) aus Groitzsch ermittelt werden. Der 20-Jährige wies Verletzungen auf. Es erfolgte eine umfangreiche Spurensicherung. Zur Zeit wird geprüft, ob ein rechtsgerichteter Hintergrund besteht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


07.05.2008 - Torgau (Landkreis Torgau-Oschatz)
Unbekannte besprühten in der Nacht die Rückseite der "Katharina von Bora Schule" mit silberner Farbe. So wurden u.a. zwei Hakenkreuze und ein Anarchistenzeichen gesprüht. Die Ermittlungsarbeiten dauern an.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


07.05.2008 - Eilenburg (Landkreis Delitzsch)
Unbekannte besprühten in Nacht große Teile der Eilenburger Innenstadt u.a. mit den Schriftzügen „8. Mai - Wir feiern nicht, Damals wie heute wir feiern nicht, Tag der Befreiung, Besetzer raus". Die Spur der Sprayer zeigte sich in der Wurzner Straße, der Dübener Landstraße, an der Schondorfer Mark und der Wurzener Landstraße. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Propagandamaterial wurde auch noch einen Tag später in der Stadt gefunden, wie die Polizei am 08.05. mitteilte.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


08.05.2008 Ludwigsfelde
Zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus fühlten sich die Kriegsverlierer der Freien Kräfte Teltow-Fläming dazu veranlasst mit Kreide revisionistische Parolen an verschiedenen Stellen auf den Gehweg zu schreiben. Auch ein Gedenkstein für den von Nazis ermordeten Ernst Thälmann wird beschmiert. Quelle: MAZ 08.05.2008, http://aatf.antifa.net


08.05.2008 Berlin-Neukölln
Zu einer Saalveranstaltung der NPD mit Udo Pastörs in einer Behindertenwerkstatt, erscheinen auch Neonazis der Freien Kräfte Teltow-Fläming. Unter anderem Marty Gansekow, Dennis Härtel und Michael Skupin sowie Michael Brune, der versucht Gegendemonstranten zu fotografieren.
Quelle: http://aatf.antifa.net


08.05.2008 - Borna/ Geithain/ Schkeuditz (Leipziger Land)
Mehrere Transparente und Flugblätter mit Aufschriften, die Bezug auf den 8. Mai 1945 nehmen, wurden heute im Stadtgebiet von Geithain, Borna, Schkeuditz und Eilenburg aufgefunden. Zu lesen waren Aufschriften wie "8. Mai 1945, Tag der Trauer" oder "8. Mai 1945, Tag der Befreiung von Heimat, Leben, Kultur, Besitz und Familie". In Geithain wurden an mehreren Wiesen Holzkreuze mit verschiedenen Inschriften wie „tausende Kriegsgefangene" aufgestellt. In Borna seien mehrmals am Tag an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sieben junge Männer mit zwei Holzkreuzen und zwei Plakaten aufgetaucht. Auf einem Plakat habe gestanden "8. Mai Mord am Volk". Bevor die Polizei vor Ort war, seien die Personen jeweils auf Fahrrädern verschwunden, sagte Polizeisprecher. Die Plakate und Kreuze wurden entfernt.Zudem wurden hier überklebte bzw. zerstörte Wahlplakate festgestellt. Der Staatsschutz prüft, ob strafbares Handeln vorliegt.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de


10.05.2008 Borgsdorf-Pinnow
Etwa 30 Jugendliche, die am Bernsteinsee feierten, wurden von ungefähr 10 Personen, die nach dem äußeren Erscheinungsbild zur rechten Szene gehören, angegriffen. Vier verletzte Personen mussten im Krankenhaus versorgt werden. Gegen einen 19-jährigen Rechten wurde Haftbefehl erlassen. Quelle: IW, 13.5.2008, http://opferperspektive.org


10.05.2008 Zossen
Die DVUführt mittags einen Infostand durch. Anwesend waren Bärbel Redelhammer-Raback (DVU-Abgeordnete im Kreistag Teltow-Fläming) und Birgit Fechner. Quelle: http://aatf.antifa.net/


10.05.2008 Teltow
14 Nazis aus Berlin und Brandenburg (u.A. von den Freien Kräfte Teltow-Fläming) fahren mit Fahrrad durch die Stadt, reißen Plakate runter und kleben rechte Sticker. Im Internet lügen sie sich noch glatt 10 Beteiligte hinzu.
Quelle: http://aatf.antifa.net/


10.05.2008 Teltow
14 Nazis aus Berlin und Brandenburg (u.A. von den Freien Kräfte Teltow-Fläming) fahren mit Fahrrad durch die Stadt, reißen Plakate runter und kleben rechte Sticker. Im Internet lügen sie sich noch glatt 10 Beteiligte hinzu.
Quelle: http://aatf.antifa.net/


10.05.2008 - Mittweida, Burgstädt, Rochlitz (Landkreis Mittweida)
In der Nacht vom Freitag zum Samstag werden nahezu zeitgleich die Fensterfronten der drei Geschäftsstellen der LINKEN in Mittweida, Rochlitz und Burgstädt zerstört.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de


10.05.2008 Landshut: Naziangriff auf Antifakundgebung
Am 10.5. wurde eine vom 'Runden Tisch gegen Rechts Landshut' organisierte Kundgebung zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus von ca. 10 Nazis aus Landshut und Regensburg tätlich angegriffen.Gegen 10 Uhr begann die Kundgebung des 'Runden Tisch gegen Rechts Landshut' in der Landshuter Altstadt. Es gab eine offene Podiumsdiskussion, die von den Passanten bei schönem Wetter gut und positiv aufgenommen wurde. Teilnehmer waren Michael Treitinger (Linkspartei Landesvorstand), Robert Andreasch (Journalist und Mitarbeiter beim AIDA-Archiv) und ein Vertreter des Runden Tisches. Desweiteren informierten verschiedene Gruppen wie VVN, Linkspartei, AK 3te Welt und auch das Forum Autonomer Umtriebe Landshut über rechte Strukturen und Aktivitäten und über die geschichtliche Bedeutung des 8. Mai. (..) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217030.shtml, http://faul.blogsport.de/


10.05.2008 Nazi-Angriff an der Ruhr
Am Samstag den 10.5.08 griffen Nazis rund um die AN Hattingen/Essen an der Ruhrwiesen auf Höhe Bochum Dahlhausen vermeintliche MigrantInnen an und verletzten 4 von ihnen leicht. Wie auch schon die Jahre zu vor nutzen die ortsansässigen Nazis bei gutem Wetter die Ruhrwiesen als Treff. Der anliegende Bahnhof Bochum-Dahlhausen ist direkt aus Hattingen und Essen/Essen-Steele erreichbar und ist daher für die dort ansässigen, organisierten Nazis optimal gelegen.
Bereits über den gesamten Nachmittag des Tages stießen immer wieder Kleingruppen von Nazis zu ihren, sich bereits abseits positionierten Kameraden hinzu. Es wurden eindeutige T-shirts(Lunikoff/Good Night Left Side) getragen, sodass bereits zu diesem Zeitpunkt keinerlei Zweifel an deren politischen Einstellung bestand. Gegen 20 Uhr fuhr wie üblich eine Streife die Ruhrwiesen entlang um nach dem "Rechten" zu sehen. Kurz nachdem die Streife den Nazihaufen von nunmehr ca. 35 Mann passiert hatte, machten sich immer mehr - letzendlich 30 - Nazis auf den Weg zu einem aufgeschlagenen Zelt und griffen dort aus nächster Nähe Migranten mit Pfefferspray, Teleskopschlagstöcken und Flaschen an. Allein anhand der Bewaffnung konnte man sehen, dass es sich hierbei nicht um eine zufällige Schlägerei zwischen Jugendlichen handeln konnte. Dank nun einsetzender Gegenwehr konnten die Nazis mit Flaschen auf Distanz gehalten werden, bevor der Streifenwagen zurückkehrte und sich todesmutig zwischen beide Lager stellte und per Lautsprecher durchsage sinnlose Beruhigungsversuche unternahm. (..) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217236.shtml,  http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1189559/polizei_bochum?search=bochum


10.05.2008 Bocholt: Faschisten rufen zur Mord auf 

Seit Samstag, den 10. Mai, kursiert im Internet ein Video, in dem zum Mord an dem Antifaschisten Rainer Sauer aufgerufen wird.
In einem dreiminütigen Filmbeitrag wird zunächst sein Konterfei gezeigt, dann erscheint ein Maschinengewehr, dazu im Hintergrund Hetzmusik mit eindeutigen Texten. Auch persönliche Daten werden eingeblendet. Das Video ist laut Eingabedaten von "NSBocholter"
Rainer Sauer, Kreissprecher der LINKEN.Borken, Gewerkschaftsaktivist und bekennender Antifaschist stellte sich in der Vergangenheit den braunen Terror in Bocholt entgegen:
Als Neo-Nazis für den 8. September 2007 eine Demonstration in Bocholt ankündigten, organisierte die von Rainer Sauer gegründete Bürgerinitiative eine Gegendemonstration, an der sich über 2.000 Menschen in der rund 75.000 Einwohnerstadt beteiligten. Zugleich sammelte die Initiative über 4000 Unterschriften für ein Verbot der NPD.
Daraufhin wurde das Haus von Rainer Sauer und seiner Familie von Neonazis belagert. Mit Sprechgesängen umkreisten die Neonazis in der Nacht vom 11. auf dem 12. Januar 2008 sein Haus, aus ihren Autos schallte neofaschistische Musik. (...) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217497.shtml, Link zur Soli-Seite


11.05.2008 - Mittweida (Landkreis Mittweida)
Auf dem Heimweg befindliche alternative Jugendliche werden in ihrem PKW durch zwei Wagen verfolgt, die versuchen, sie von der Straße abzudrängen. Die Täter flüchteten beim Nahen der Polizei. Eine Anzeige wurde erstattet.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de


12.05.2008 Menden: Naziübergriff
In Menden (Sauerland) kam es vor ein bis zwei Stunden zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen Antifas und einer großen Gruppe Nazis. Die AntifaschistInnen waren auf der Mendener Kirmis unterwegs als sie erst von den Nazis beleidigt und darauf angegriffen wurden. Ernsthafte Verletzungen auf Seiten der AntifaschistInenn hat es scheinbar nicht gegeben. Allerdings gab es sowohl von Seiten der Nazis als auch von Seiten der AntifaschistInnen massiven Pfeffersprayeinsatz. (...) Quelle: http://antifasauerland.blogsport.de/


12.05.2008 - Gehringswalde (Landkreis Mittweida)
In der Nacht zum Pfingstmontag ist ein alternativer Jugendlicher Opfer eines Angriffs geworden. Er wurde in seiner Wohnung in Geringswalde überfallen. Die Täter warfen Fensterscheiben ein und zertrümmerten Türen. Täter und Fahrzeuge konnten eindeutig identifiziert werden. Nach diesen Erkenntnissen handelt es sich eindeutig um Neonazis.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de


12.05.2008 Ludwigsfelde
In der Nacht wurden Schmierereien mit provozierenden Parolen, welche der rechten Szene zugeordnet werden können, in den Abmessungen von etwa 170 mal 300 cm an beiden Fahrtrichtungen der Brücke der B 101, die im Ludwigsfelder Preussenpark über die L 79 führt, gegen 07.15 Uhr festgestellt. Im gleichen Zeitraum wurden vermutlich durch dieselben Täter auch Schmierereien im Bereich der Potsdamer Straße an einer Eisenbahnbrücke sowie  der Fassade eines Einkaufsmarktes mittels schwarzer Farbe angebracht. (Polizeibericht)


12.05. 2008 Teltow/Kleinmachnow
In der Nacht vom 11. zum 12. Mai wurden in beiden Orten Flugblätter mit rechtsextremen Inhalten gesteckt. Inhaltlich beziehen sie sich auf eine antifaschistische Demonstration am 17. Mai und hetzen gegen "Linkskriminelle" und "Undeutsches". Unterzeichnet ist das ganze mit dem Symbol der Jungen Nationaldemokraten und sogenannten "Freien Kräften".

17.05.2008 Kassel
Die NPD betreibt einen Infostand auf einem Parkplatz in Melsungen. Quelle: http://www.antimanifest.de,

Bilder vom 17.05.2008 im Archiv,


18.05.2008 Denim: Angriff auf linke Jugendliche
Jugendliche von Neonazis angegriffen aufgrund der Beziehung zu "Feine Sahne Fischfilet"
Gestern Nacht (17.05.2008) wurden auf dem Peenefest in Demmin 3 alternative Jugendliche verfolgt und auf einem Parkplatz von 8 Neonazis verprügelt. Als Begründung dieses Angriffes nannten die Täter die persönliche Bekanntschaft der Jugendlichen zur Band ,,Feine Sahne Fischfilet". Auf einen am Boden liegenden Menschen wurde eingetreten, und eine andere Person wurde mit einer Flasche attackiert.
Teilweise sind die Täter der gestrigen Tat namentlich bekannt.Die bekannten Neonazis sind einer Gruppe zuzuordnen, welche seit geraumer Zeit des Öfteren in Görmin und Loitz verkehren.
Ein Sprecher der antifaschistischen Band ,,Feine Sahne Fischfilet" dazu: ,, Mit Erschrecken haben wir diese Tat vernommen! Der Angriff vom 17.05 reiht sich unseres Erachtens nach in die verschiedensten neonazistischen Aktivitäten der letzten Zeit im Landkreis Demmin ein. Alternative/Antifaschistische Jugendliche werden bedroht und rechte Jugendliche versuchen eine ,,Zone der Angst" zu etablieren. (...)

Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217646.shtml


18.05.2008 Berlin Friedrichshain

Gegen 4.50 Uhr wird eine Frau am U-Bhf. Frankfurter Allee von drei Neonazis mit Pfefferspray angegriffen. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm


siehe:

Chronik 2008

Januar
Feburar

März
April